Wer an historische Themen des Gelderlandes interessiert ist oder noch ein passendes Weihnachtsgeschenk sucht, kann den Geldrischen Heimatkalender 2020 an folgender Verkaufsstelle zum Preis von  10.90 € erwerben:

 

in der Dorfstube Martinsplatz 4 zu den Öffnungszeiten  

Man kann sich auch an die Mitglieder des Vorstandes wenden. Diese können ihnen dann ein Expl. zukommen lassen.

Vorsitzender: Peter Runge  02836 85240


Pressemitteilung

 

 

Monatstreffen am 02. Oktober

 

Das Monatstreffen im Oktober ist am

Mittwoch, 02.10.2019 um 20 Uhr

in der Dorfstube, Martinsplatz 4 in Wankum

 

Erntedank

 

In regelmäßigem Turnus organisiert der Heimatbund in Zusammenarbeit mit dem Geschichtskreis ein Erntedankfest.

Von diesen Erntefesten wurden Filme erstellt. Einer dieser Filme wird an diesem Mittwochabend vorgeführt. Jeder Akteur und viele Besucher werden sich sicher wiedererkennen. Die gezeigten Geräte und die Vorführungen erinnern an die harte Erntearbeit in früheren Zeiten. Vielleicht gibt der Film auch wieder Anregungen für die Planung des nächsten Erntefestes.

Alle an der Geschichte der Feldarbeit in früherer Zeit und an dem Gemeinschaftsleben im Ort Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

 

 

Johannes Schriefers, Schriftführer

 

 


Foto: Marie-Therese Reiners


19. Februar 2019

Miertz-Kate zeigt „Armut auf dem Lande“

Niederrheinisches Freilichtmuseum eröffnet neues Gebäude der Dauerausstellung

#Grefrath#

Das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Viersen ist um ein Gebäude reicher: Die so genannte Miertz-Kate zeigt ab sofort das Thema „Armut auf dem Lande“ als Dauerausstellung. „Wir schließen damit eine Lücke“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Neben dem Bürgertum, dem bäuerlichen Leben und den Handwerksberufen können unsere Gäste bei ihrem Museumsbesuch nun auch dieses wichtige Themenfeld zum Leben der Menschen am Niederrhein erkunden.“

Benannt ist die 50 Quadratmeter große Kate nach den langjährigen Besitzern, der Familie Miertz. Im Jahr 1981 zog Maria-Margaretha Miertz als letzte Bewohnerin aus. Ursprünglich stand das Häuschen an der Wankumer Landstraße im Kreis Kleve – nur wenige Kilometer entfernt vom Museum in Grefrath. Der heutige Landrat und damalige Kulturdezernent Dr. Coenen schaute es sich dort an und sprach sich für den Wiederaufbau im Freilichtmuseum aus: „Obwohl das Dach eingefallen war und der Putz bröckelte, konnte man den Wert des Gebäudes für unser Museum erkennen.“ Seit 1985 stand das Haus als typische niederrheinische Kate mit Wohn- und Schlafräumen sowie Stallungen und Garten unter Denkmalschutz.

„Entsprechend aufwendig war der Wiederaufbau auf dem Gelände“, erinnert sich Ingo Schabrich, Kreisdirektor und Kulturdezernent. Restaurator Antonius Kiwall leitete mit seinem Team die Mauer-, Ständerwerk- und Putzarbeiten. In einem integrativen Projekt unterstützten Menschen mit Behinderung die Arbeiten. Das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) aus Krefeld mit den Außenarbeitsplätzen für die „Elterninitiative Kindertraum“ ist langjähriger Partner des Niederrheinischen Freilichtmuseums.

Die Kate ist heute so eingerichtet wie sie um das Jahr 1900 ausgesehen haben könnte: mit Ofen, Petrollampen und Kerzen für Wärme und Licht. Fließend Wasser gab es erst seit den 1960er-Jahren. Ein Bad gibt es ebenfalls nicht, lediglich einen Spülstein im Inneren und eine Latrine im Außenbereich. Die Innenausstattung konnte das Museum aus dem eigenen Bestand stellen. Ein gefärbter Betonboden erinnert an den ursprünglichen Lehmstampfboden.

Die Dauerausstellung bereitet das Thema „Armut auf dem Lande“ vom Mittelalter bis heute auf. Schautafeln zeigen, welch hartes Los Armut im Mittelalter war. Auch Webstühle befinden sich in der Kate. „Damit haben sich arme Familien früher ein Zubrot verdienen müssen“, erklärt Museumsleiterin Anke Petrat. Und was Armut in der heutigen Zeit bedeutet, machen Twitter-Nachrichten deutlich. Die Wochenzeitschrift „Der Freitag" hatte im Winter 2018 die Kapagne „#unten" initiiert.

www.niederrheinisches-freilichtmuseum.de
www.facebook.com/niederrheinisches-freilichtmuseum

Die Geschichte des Gebäudes
Die Ausstellung zeigt die Miertz-Kate um das Jahr 1900. Das Gebäude ist allerdings älter: Am bekannten Standort ist es im Urkataster 1844 erstmalig erwähnt. Ein Balken trägt sogar die Inschrift 1726. Es ist aber unklar, ob eventuell Baureste anderer Häuser verwendet wurden. Familie Miertz war in der Kate seit Ende des 19. Jahrhunderts bis 1981 zuhause.
Der vorsichtige Abbau der Einzelteile erfolgte ab 2011. Im April 2014 legten die Arbeiter den Grundstein im Niederrheinischen Freilichtmuseum.

Unterstützung durch Sponsoren
Der Aufbau der Miertz-Kate erfolgte als integratives Projekt in Kooperation mit dem Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) aus Krefeld und der „Elterninitiative Kindertraum“. Die Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Versicherung Rheinland stellte 18.400 Euro für das Baumaterial an der Miertz-Kate zur Verfügung. Der Museumsverein Dorenburg spendete die Vitrinen und Ausstellungstexte für die Dauerausstellung sowie den neuen Boden.


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Miertz-Kate

Landrat Dr. Andreas Coenen (2.v.r.), Kreisdirektor und Kulturdezernent Ingo Schabrich (3.v.r.), sowie Jan Barendsma (r.) von der Elterninitiative Kindertraum, Restaurator Antonius Kiwall (3.v.l.) und Herbert Kättner (2.v.l.), Vorsitzender des Museumsvereins Dorenburg, schauen sich das Innere der Miertz-Kate an. Im neuen Gebäude zeigt das Niederrheinische Freilichtmuseum mit Museumsleiterin Anke Petrat (l.) die Dauerausstellung "Armut auf dem Lande". Foto: Kreis Viersen / Abdruck honorarfrei

Miertz-Kate

Die Miertz-Kate ist auf dem Gelände des Niederrheinischen Freilichtmuseums wieder aufgebaut worden. Zur Einweihung schauten neben Landrat Dr. Andreas Coenen (r.), Kreisdirektor und Kulturdezernent Ingo Schabrich (7.v.r.), Museumsleiterin Anke Petrat (2.v.r.), Restaurator Antonius Kiwall (3.v.r.), Jan Barendsma (5.v.r.) von der Elterninitiative Kindertraum sowie Herbert Kättner (6.v.r.), Vorsitzender des Museumsvereins Dorenburg, auch einige der Handwerker vorbei, die an der Kate gearbeitet hatten. Foto: Kreis Viersen / Abdruck honorarfrei

http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1008684.html


Wankum Ausstellung zeigt: Die Geschichte der Bauernschaften begann wahrscheinlich im 11. Jahrhundert.

 

 

Am Sonntagvormittag wurde die Ausstellung „Die Bauernschaft Langdorf – eine Höfegeschichte“ mit großem Besucherinteresse in der Dorfstube eröffnet. Die Begrüßungsrede hielt Peter Runge, der Vorsitzende des Geschichtskreises Wankum. Er betonte, „dass sich Willi Küsters und Johannes Schriefers unglaublich intensiv mit dem Thema beschäftigt und viele Details über die damaligen Familien gefunden haben, die in der Bauernschaft wohnten“. Wachtendonks stellvertretende Bürgermeisterin Marlies Brückner freute sich ebenfalls über die große Arbeit, die die beiden Geschichtsforscher in das Projekt gesteckt hatten: „Mit all diesen vielen Details die Geschichte näherzubringen, das ist sehr wichtig und macht sie erst lebendig.“Auf großen Präsentationsflächen im hinteren Teil der Dorfstube hängen nun bis Ende Oktober zahlreiche Fotos, geschichtliche Fakten und auch ganz persönliche Erinnerungen. Die schriftliche Zusammenstellung der Arbeitsergebnisse ist zum Preis von 15 Euro beim Geschichtskreis Wankum erhältlich.

Küsters und Schriefers wollen bewusst die Bewohner der jeweiligen Höfe hervorheben. „Denn Geschichte findet Zugang über die Menschen“, so Brückner, die sich, als von dort kommende, bereits freute, „dass die nächste Ausstellung wahrscheinlich über die Höfe der Aerbecker Straße geht“. Denn über die Jahre sollen alle Wankumer Bauernschaften in den Fokus der Nachforschungen gerückt werden.

INFO

Dorfstube öffnet alle zwei Wochen

Von nun an wird in fast an jedem zweiten Sonntag die Dorfstube geöffnet, damit sich Interessierte die Ausstellung anschauen können. Das nächste Mal ist am 26. August, danach folgen der 9. und 27. September, sowie der 14. und 28. Oktober. Ein Besuch ist immer von 14 bis 17 Uhr möglich. Am 7. Oktober gibt es im Zuge eines Erntedankfests auf dem Kirchplatz Vorführungen alter landwirtschaftlicher Geräte und die Ausstellung wird zusätzlich von 11 bis 18 Uhr zu sehen sein.

Von Christoph Nikolas Kellerbach. RP 


Peter Runge, Vorsitzender

 

2. stellvertretende Bürgermeisterin   

Marlies Brückner

 

Johannes Schrievers

Willy Küsters, Autor

Katalog € 15,00



Treffen des Geschichtskreises Wankum: „10 Jahre Dorfstube“


WANKUM. Das nächste Monatstreffen des Geschichtskreises Wankum ist am Mittwoch, 2. Mai, um 20 Uhr in der Dorfstube, Martinsplatz 4 in Wankum. Das Thema des Abends lautet „10 Jahre Dorfstube“. Beim Monatstreffen im Mai steht die Dorfstube selbst im Mittelpunkt des Abends. Vor zehn Jahren wurde nach umfangreichen Umbauarbeiten die Dorfstube eröffnet. Aus Anlass dieses Jubiläums berichtet der Vorsitzende Peter Runge über die Entstehungsgeschichte, die Umbauphase und vor allem über die Zielsetzung und die Möglichkeiten, die sich dem Geschichtskreis nunmehr mit der ehemaligen Kaplanei boten um die Wankumer Geschichte nicht nur aufzuarbeiten, sondern auch darzustellen. Mit der Übernahme des Gebäudes durch den Geschichtskreis ist auch ein wichtiges, das Ortsbild Wankums prägendes Gebäude erhalten geblieben. Alle, die sich für die Geschichte Wankums, für den Erhalt des Ortbildes und die Hintergründe der Übernahme durch den Geschichtskreis interessieren, sind eingeladen.


Pressemitteilung


    am Sonntag 17. Dezember 2017 um 11. Uhr Buchpräsentation in Dorfstube

€ 19,-- excl.Porto

Druyen Hans Autor von dieses Buch                                                                                              Foto: Lucien Pijper



Hinweise:

In der Dorfstube, ehemalige Kaplanei, macht der Geschichtskreis Wankum folgende Angebote:

 

-          Dauerausstellung

In der oberen Etage beherbergt die Dorfstube ein Museum als Dauerausstellung. Es zeigt dort historische Exponate, welche die Geschichte und das Leben der Menschen in Wankum wiederspiegelt.

Öffnungszeiten: Von April bis November an jedem 2. Sonntag im Monat in der Zeit von 14 – 17 Uhr

 

-          Sonderausstellungen

Neben der Dauerausstellung bietet der Geschichtskreis In den unteren Räumen ein-  bis zweimal im Jahr eine Sonderausstellung mit unterschiedlicher Thematik an.

Während der Zeit der Sonderausstellungen gibt es folgende

Öffnungszeiten: jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 - 17 Uhr

 

-          Monatstreffen

Einmal im Monat gibt es das sogenannte „Monatstreffen“. Zu diesen Treffen bietet der Geschichtskreis jeweils ein geschichtliches Thema an. Hierzu sind stets alle interessierten Bürger eingeladen.

Termine: jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr

 

-          Führungen und Vorträge in der Dorfstube

Auf Wunsch und nach Absprache bietet der Geschichtskreis auch Führungen durch das Haus und die jeweiligen Ausstellungen an.

Für Gruppen, Vereine oder Klassentreffen bieten wir ebenfalls Führungen, Kurzvorträge oder Filmvorträge an

Termine: Nach Absprache

 

-          Historische Führung durch Wankum

Historische Führungen durch den Ort können von beliebigen Gruppen nach Absprach durchgeführt werden.

Termine: Nach Absprache

 

-          Exkursionen

In unregelmäßigen Abständen bietet der Geschichtskreis auch Exkursionen zu Orten mit historischer Bedeutung.

Termin

 

Weitere Informationen

können Sie auch unserem Schaukasten an der Dorfstube, der Tagespresse oder unserer Web-Seite entnehmen unter www.geschichtskreis-wankum.de

 

Kontakte:

Geschichtskreis Wankum e.V., Auf dem Schelberg 24 – 47669 Wachtendonk-Wankum

Tel. +49 (0)2836-85240

 


 


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Niederrhein

Wie Kinder durch die Gegend rollten

Kornelia Heise-Ernst inmitten alter Kinderwagen. Das rote Deckchen im grünen Wagen stammt aus Schloss Sanssouci.FOTO: Gerhard Seybert

Niederrhein. Kornelia Heise-Ernst aus Wachtendonk sammelt Puppen- und Stubenwagen. Die Exponate einer Ausstellung in Wankum reichen vom späten 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Viele Informationen zur Historie. Von Michael Klatt
Einige begeisterte Reaktionen hat Kornelia Heise-Ernst schon bekommen. "Ein Nachbar von mir hat auf einen Wagen gezeigt und gerufen: ,Da habe ich damals drin gelegen'", erzählt die Wachtendonkerin. Damals war der Mann längst nicht ausgewachsen, sondern passte bequem in das noch nicht mal einen Meter lange Korbgeflecht, das an einer Wand der Wankumer Dorfstube auf vier Rädern steht. Es ist eines von rund 50 großen und unzähligen kleinen Exponaten der Puppen- und Stubenwagenausstellung, die Kornelia Heise-Ernst für den Geschichtskreis Wankum organisiert hat.

Dieses Sammelgebiet erschloss sich die Wachtendonkerin vor rund einem Jahr ziemlich spontan. Im Internet war die Frau, die schon ziemlich lange Puppenhäuser und das Mobiliar dazu als Hobby hat, auf der Suche nach etwas ganz anderem, als sie das Angebot von 22 Puppenwagen entdeckte. "Als ich das sah, schwebte mir die Ausstellung schon vor." Sie ersteigerte die Wagen, die sich oft in einem ziemlich schäbigen Zustand befanden, und restaurierte sie. "12, 13 Stunden am Tag, auch samstags und sonntags", umreißt sie die Plackerei. Einige Stücke kamen seitdem hinzu. Heike Schröder, eine Freundin aus dem Bastelkreis, sowie Sammlerfreund Jörg Bohn steuerten weitere Ausstellungsstücke bei.

Vom späten 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts reicht das Spektrum der Exponate. Auf einige Stücke ist die Sammlerin besonders stolz. Zum Beispiel auf den seltenen Zwillingswagen der Firma Brennabor, der etwa 1900 produziert wurde. Der preußischblaue Holzkorpus ist mit Textilgewebe bespannt. In der Mitte des Bodens befindet sich eine quadratische Vertiefung. "Das ist für die Füßchen", erklärt Kornelia Heise-Ernst. Das heißt: Liegen konnten die beiden Kinder in dem Gefährt nicht, sie mussten schon sitzen können, um die Plätze einander gegenüber einnehmen zu können. Es sei früher aber sowieso nicht üblich gewesen, kleine Kinder mitzunehmen, berichtet die Wachtendonkerin. Sie hat sich nicht damit begnügt, die Transportmittel zu präsentieren, sondern liefert dazu auch noch viele Informationen über die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Zum Beispiel darüber, wie hoch die Kindersterblichkeit Anfang des 19. Jahrhunderts gewesen ist. Ein Drittel der Neugeborenen starb vor dem Erreichen des dritten Lebensjahres.

Einiges erfährt der Besucher über die Herstellerfirmen der Exponate, über Brennabor, Saxonia, Germania, Frankonia. Ernst-Albert Naether erfand in Zeitz Mitte des 19. Jahrhunderts den Kinderwagen, die Stadt in Sachsen-Anhalt entwickelte sich zur Hochburg, gab Tausenden Arbeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg machten die Sowjets hier wie überall in ihrem Einflussgebiet die Firma zu einem Volkseigenen Betrieb (VEB), zum VEB Zekiwa (Zeitzer Kinderwagenindustrie). Heise-Ernst: "In der Bundesrepublik hat Neckermann diese Kinderwagen vertrieben." Allerdings ohne Firmenlogo. 1998 wurde Zekiwa abgewickelt.

Babytransport früher und heute - das ist ein weiteres Thema. Von Schubkarren und Bollerwagen bis zu Tragetuch und Rucksack reichen die Methoden. Auch aus heutiger Sicht Kurioses fehlt in der Ausstellung nicht. Eine Polizeiverordnung aus Naumburg von 1897 verrät, dass Kinderwagen einst Nummernschilder haben mussten. Zuwiderhandlung wurde mit einer happigen Geldstrafe von neun Mark oder Gefängnis geahndet.

In einem grünen Puppenwagen von 1900 fallen ein rotes Deckchen und ein rotes Kissen mit Königskronen auf. Da taucht Kornelia Heise-Ernst in ihre eigene Familiengeschichte ein. "Das stammt von Schloss Sanssouci, wo eine Tante Zimmermädchen war. Als der Kaiser ins niederländische Exil musste, durften die Bediensteten sich was mitnehmen, und so landeten die Bezüge auf Umwegen bei mir."

Selbst taucht die 1952 geborene Organisatorin übrigens auch auf - auf einem Schwarz-Weiß-Foto als Baby in einem geschlossenen Wagen. Später kaufte ihre Mutter einen vorne offenen Wagen, in dem auch der jüngere Bruder Platz hatte und der bei der Schwester nicht auf Gegenliebe stieß. "Ich fand den Wagen hässlich."

Quelle: RP



Heinz Josef Naus Organisator und Peter Runge (l.) mit einem Porträt von Constantin von Ruys-Nieuwenbroeck, um den sich die Ausstellung dreht.FOTO: Seybert