Der Vorstand des Geschichtskreises Wankum hat beschlossen, alle  geplanten Veranstaltungen ausfallen zu lassen.

 

Wenns weitergeht melden wir uns.


 

 Der Geldrischer Heimatkalender ist eine Fundgrube zu Geschichte, Kultur und Kunst der Region. Zahlreiche Autoren haben daran mitgearbeitet.

Manches ist gegen die Corona-Pandemie immun: Der Geldrischer Heimatkalender zum Beispiel. Er erscheint jetzt trotz Lockdown und steigender Fallzahlen. „Vor dem Hintergrund aktueller Einschränkungen regt er vielleicht umso mehr zur häuslichen Lektüre an – und zur Beschäftigung mit den Lebensumständen vergangener Generationen mit ihren je eigenen Schicksalen und Nöten, Erfolgen oder Herausforderungen“, sagen die Verantwortlichen des Werkes. Es hat Tradition, dass eine Gemeinde im Mittelpunkt steht. Das ist diesmal Weeze. Daher wurde das Buch auch im Weezer Rathaus vorgestellt. Zudem ziert ein Foto der Spitze der Weezer Kirche das Titelblatt des Heimatkalenders.

Die wechselvolle Geschichte Weezes, vor allem vor dem Hintergrund der vielgestaltigen Veränderungen der vergangenen Jahre, schildert RP-Redakteur Michael Klatt – darunter natürlich die erfreulichen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit. Viel weiter zurück reicht der Beitrag der Archäologinnen Marion Brüggler und Julia Rücker, die neueste Erkenntnisse zur eisenzeitlichen und römischen Besiedlung in Vorselaer präsentieren. Wie berichtet, sind diese Funde auf dem Gebiet einer Auskiesung in Weeze entdeckt worden. Faszinierende Aspekte eines lebendigen Weeze voller Tradition vermitteln die Fotoserien von Joachim Schulz, Bruno und Dirk Lange sowie Wolfgang Lietzow. Eine aufschlussreiche Außensicht auf das niederrheinisch-katholische Milieu der Stadt bietet die Schul- und Ortschronik eines Ende des 19. Jahrhunderts von Schlesien nach Weeze versetzten Lehrers, wie Gerd Halmanns darlegt. Jürgen Kwiatkowski kann einen weihnachtlichen Gruß aus Schloss Wissen übermitteln, der bereits 1894 entstand, während Günter Abels die dort und bei Schloss Walbeck zu findenden Esskastanienalleen aus naturkundlicher Perspektive behandelt. Einige Menschen werden sich daran erinnern können, was Beate Sturm aufgearbeitet hat: Das drängende Problem des mangelnden Wohnraums nach dem Kriegsende 1945, dessen Auswirkungen bis in die 1960er Jahre hinein spürbar blieben. Gewohnt verlässlich unterrichtet Gisela Rode in ihrer tabellarischen Chronik über besondere Ereignisse des vergangenen Jahres, dessen Publikationen in der Aufstellung von Elena Buchholz, Sebastian Gutknecht und Lilia Wick zu finden sind. Die Pflanzen- und Tierwelt zwischen Rhein und Maas hat Lucien Pijper in packenden Momentaufnahmen festgehalten und von Hermann Josef Windeln erfährt man, warum Wespen sympathisch und nützlich sind. Mehr als 20 Autoren befassen sich mit Archäologie, Geschichte und Kunst des Gelderlandes. So erläutert Klaus Oerschkes die neuesten Erkenntnisse zu den in Kervenheim geborgenen Scherben, während Timo Bollen der Bedeutung der Kaiserpfalz in Nimwegen während des Hochmittelalters nachspürt. In neuem Licht erscheint die Planung des Klosters Graefenthal nach den architekturgeschichtlichen Erörterungen von Christian Wiltsch, ebenso ein religiöses Gefäß aus dem Niederrheinischem Museum, dessen rätselhafte Funktion Veronika Hebben aufzeigen kann. Obwohl bereits wiederholt untersucht und vielfach bestaunt, gelingt es Hans Gerd Dormagen, der Grabplatte der Katharina von Geldern aus einem wahrlich neuen Blickwinkel bisher unbekannte Einzelheiten zu entlocken. Die mächtigen Orgeln von St. Dionysius in Nieukerk behandelt der musikgeschichtliche Artikel von Niklas Huth die Bedeutung der hiesigen Sgraffiti-Kunst erklärt der Kunsthistoriker Peter Lingens. Was die Wettener St. Petrus-Bruderschaft mit einem Silberschatz zu schaffen hatte, erläutert Dennis Hartjes, und wie aus einem Hahn einen Drache werden konnte, kann man dem Beitrag von Theo Sieben entnehmen, der von einem mundartlichen Artikel aus der Feder von Pastor Hubertus Janssen flankiert wird. Ralf Hendrix skizziert das Leben und Wirken des einflussreichen Unternehmers Reinhard Willemsen, ein Porträt des vielseitigen Künstlers Klaus Nisters steuert Hans-Josef Dahlen bei.Otto Weber gelingt es, anhand Straelener Sonderstempel stadtgeschichtliche Wegmarken der Nachkriegszeit zu visualisieren, während Theo Mäschigs Darstellung der Geschichte einer Gaststätte in Schaephuysen-Lind begreiflich macht, wie aus einem „Fuchs“ ein „Fuchsbau“ werden konnte. Welche Auswirkungen das „Neue Bauen“ der 1920er und 1930er Jahre auch in kleinen niederrheinischen Ortschaften zeitigte, führt Johanna Klümpen-Hegmans am Beispiel Aldekerks aus.Nicht nur Erfreuliches haben Jost Begrich zum Gelderner Giebelkreuz und Hans Dieter Bonnekamp zum St. Josef-Hospital in Issum zu berichten. Paul Lambert wirft einen frischen Blick auf ein Kanalprojekt zwischen Niers und Maas, desgleichen Simone Frank und Markus Veh in ihrer Geschichte der berühmtesten Worte, die je ein Ungeheuer sprach: „Gelre, Gelre!“ Sprachwissenschaftler Georg Cornelissen befasst sich gewohnt unterhaltsam mit den Verkleinerungsformen in niederrheinischer Mundart und Ronja Hochstrat wendet sich den widrigen Umständen der Kevelaerwallfahrt unter dem Hakenkreuz zu.Vornehmlich aus bisher wenig beachteten Archivbeständen speist sich die Rekonstruktion des Kriegsendes 1945 in Straelen und Velden, die Claudia Kurfürst unternimmt, woran chronologisch die Erläuterung der Vorgeschichte der deutsch-französischen Städtepartnerschaft Straelen/Bayon durch Joachim Bever anknüpft. An den Wegbereiter der geldrischen Geschichtsschreibung erinnert Matthias Schrör, und wie die Brüder Grimm in Straelener Mundart geklungen hätten, vermittelt Heinz Velmans. Freunde der hochdeutschen Poesie kommen mit den Gedichten von Maria Diedenhofen und Liss Steeger auf ihre Kosten.

Der Geldrischer Heimatkalender ist für 10,90 Euro im Buchhandel und beim Historischen Verein erhältlich und bei Geschichtskreis Wankum

Artikel 11.11.2020 RP

 

Wer an historische Themen des Gelderlandes interessiert ist oder noch ein passendes Weihnachtsgeschenk sucht, kann den Geldrischen Heimatkalender 2021 an folgender Verkaufsstelle zum Preis von  10.90 € erwerben:

  in der Dorfstube Martinsplatz 4 zu den Öffnungszeiten  

Man kann sich auch an die Mitglieder des Vorstandes wenden. Diese können ihnen dann ein Expl. zukommen lassen.

Vorsitzender: Peter Runge  02836 85240


Foto: Marie-Therese Reiners



Wankum Ausstellung zeigt: Die Geschichte der Bauernschaften begann wahrscheinlich im 11. Jahrhundert.

 

 

Am Sonntagvormittag wurde die Ausstellung „Die Bauernschaft Langdorf – eine Höfegeschichte“ mit großem Besucherinteresse in der Dorfstube eröffnet. Die Begrüßungsrede hielt Peter Runge, der Vorsitzende des Geschichtskreises Wankum. Er betonte, „dass sich Willi Küsters und Johannes Schriefers unglaublich intensiv mit dem Thema beschäftigt und viele Details über die damaligen Familien gefunden haben, die in der Bauernschaft wohnten“. Wachtendonks stellvertretende Bürgermeisterin Marlies Brückner freute sich ebenfalls über die große Arbeit, die die beiden Geschichtsforscher in das Projekt gesteckt hatten: „Mit all diesen vielen Details die Geschichte näherzubringen, das ist sehr wichtig und macht sie erst lebendig.“Auf großen Präsentationsflächen im hinteren Teil der Dorfstube hängen nun bis Ende Oktober zahlreiche Fotos, geschichtliche Fakten und auch ganz persönliche Erinnerungen. Die schriftliche Zusammenstellung der Arbeitsergebnisse ist zum Preis von 15 Euro beim Geschichtskreis Wankum erhältlich.

Küsters und Schriefers wollen bewusst die Bewohner der jeweiligen Höfe hervorheben. „Denn Geschichte findet Zugang über die Menschen“, so Brückner, die sich, als von dort kommende, bereits freute, „dass die nächste Ausstellung wahrscheinlich über die Höfe der Aerbecker Straße geht“. Denn über die Jahre sollen alle Wankumer Bauernschaften in den Fokus der Nachforschungen gerückt werden.

INFO

Dorfstube öffnet alle zwei Wochen

Von nun an wird in fast an jedem zweiten Sonntag die Dorfstube geöffnet, damit sich Interessierte die Ausstellung anschauen können. Das nächste Mal ist am 26. August, danach folgen der 9. und 27. September, sowie der 14. und 28. Oktober. Ein Besuch ist immer von 14 bis 17 Uhr möglich. Am 7. Oktober gibt es im Zuge eines Erntedankfests auf dem Kirchplatz Vorführungen alter landwirtschaftlicher Geräte und die Ausstellung wird zusätzlich von 11 bis 18 Uhr zu sehen sein.

Von Christoph Nikolas Kellerbach. RP 


Peter Runge, Vorsitzender

 

2. stellvertretende Bürgermeisterin   

Marlies Brückner

 

Johannes Schrievers

Willy Küsters, Autor

Katalog € 15,00



Treffen des Geschichtskreises Wankum: „10 Jahre Dorfstube“


WANKUM. Das nächste Monatstreffen des Geschichtskreises Wankum ist am Mittwoch, 2. Mai, um 20 Uhr in der Dorfstube, Martinsplatz 4 in Wankum. Das Thema des Abends lautet „10 Jahre Dorfstube“. Beim Monatstreffen im Mai steht die Dorfstube selbst im Mittelpunkt des Abends. Vor zehn Jahren wurde nach umfangreichen Umbauarbeiten die Dorfstube eröffnet. Aus Anlass dieses Jubiläums berichtet der Vorsitzende Peter Runge über die Entstehungsgeschichte, die Umbauphase und vor allem über die Zielsetzung und die Möglichkeiten, die sich dem Geschichtskreis nunmehr mit der ehemaligen Kaplanei boten um die Wankumer Geschichte nicht nur aufzuarbeiten, sondern auch darzustellen. Mit der Übernahme des Gebäudes durch den Geschichtskreis ist auch ein wichtiges, das Ortsbild Wankums prägendes Gebäude erhalten geblieben. Alle, die sich für die Geschichte Wankums, für den Erhalt des Ortbildes und die Hintergründe der Übernahme durch den Geschichtskreis interessieren, sind eingeladen.


Pressemitteilung


    am Sonntag 17. Dezember 2017 um 11. Uhr Buchpräsentation in Dorfstube

€ 19,-- excl.Porto

Druyen Hans Autor von dieses Buch                                                                                              Foto: Lucien Pijper



Hinweise:

In der Dorfstube, ehemalige Kaplanei, macht der Geschichtskreis Wankum folgende Angebote:

 

-          Dauerausstellung

In der oberen Etage beherbergt die Dorfstube ein Museum als Dauerausstellung. Es zeigt dort historische Exponate, welche die Geschichte und das Leben der Menschen in Wankum wiederspiegelt.

Öffnungszeiten: Von April bis November an jedem 2. Sonntag im Monat in der Zeit von 14 – 17 Uhr

 

-          Sonderausstellungen

Neben der Dauerausstellung bietet der Geschichtskreis In den unteren Räumen ein-  bis zweimal im Jahr eine Sonderausstellung mit unterschiedlicher Thematik an.

Während der Zeit der Sonderausstellungen gibt es folgende

Öffnungszeiten: jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 - 17 Uhr

 

-          Monatstreffen

Einmal im Monat gibt es das sogenannte „Monatstreffen“. Zu diesen Treffen bietet der Geschichtskreis jeweils ein geschichtliches Thema an. Hierzu sind stets alle interessierten Bürger eingeladen.

Termine: jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr

 

-          Führungen und Vorträge in der Dorfstube

Auf Wunsch und nach Absprache bietet der Geschichtskreis auch Führungen durch das Haus und die jeweiligen Ausstellungen an.

Für Gruppen, Vereine oder Klassentreffen bieten wir ebenfalls Führungen, Kurzvorträge oder Filmvorträge an

Termine: Nach Absprache

 

-          Historische Führung durch Wankum

Historische Führungen durch den Ort können von beliebigen Gruppen nach Absprach durchgeführt werden.

Termine: Nach Absprache

 

-          Exkursionen

In unregelmäßigen Abständen bietet der Geschichtskreis auch Exkursionen zu Orten mit historischer Bedeutung.

Termin

 

Weitere Informationen

können Sie auch unserem Schaukasten an der Dorfstube, der Tagespresse oder unserer Web-Seite entnehmen unter www.geschichtskreis-wankum.de

 

Kontakte:

Geschichtskreis Wankum e.V., Auf dem Schelberg 24 – 47669 Wachtendonk-Wankum

Tel. +49 (0)2836-85240

 


 


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Niederrhein

Wie Kinder durch die Gegend rollten

Kornelia Heise-Ernst inmitten alter Kinderwagen. Das rote Deckchen im grünen Wagen stammt aus Schloss Sanssouci.FOTO: Gerhard Seybert

Niederrhein. Kornelia Heise-Ernst aus Wachtendonk sammelt Puppen- und Stubenwagen. Die Exponate einer Ausstellung in Wankum reichen vom späten 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Viele Informationen zur Historie. Von Michael Klatt
Einige begeisterte Reaktionen hat Kornelia Heise-Ernst schon bekommen. "Ein Nachbar von mir hat auf einen Wagen gezeigt und gerufen: ,Da habe ich damals drin gelegen'", erzählt die Wachtendonkerin. Damals war der Mann längst nicht ausgewachsen, sondern passte bequem in das noch nicht mal einen Meter lange Korbgeflecht, das an einer Wand der Wankumer Dorfstube auf vier Rädern steht. Es ist eines von rund 50 großen und unzähligen kleinen Exponaten der Puppen- und Stubenwagenausstellung, die Kornelia Heise-Ernst für den Geschichtskreis Wankum organisiert hat.

Dieses Sammelgebiet erschloss sich die Wachtendonkerin vor rund einem Jahr ziemlich spontan. Im Internet war die Frau, die schon ziemlich lange Puppenhäuser und das Mobiliar dazu als Hobby hat, auf der Suche nach etwas ganz anderem, als sie das Angebot von 22 Puppenwagen entdeckte. "Als ich das sah, schwebte mir die Ausstellung schon vor." Sie ersteigerte die Wagen, die sich oft in einem ziemlich schäbigen Zustand befanden, und restaurierte sie. "12, 13 Stunden am Tag, auch samstags und sonntags", umreißt sie die Plackerei. Einige Stücke kamen seitdem hinzu. Heike Schröder, eine Freundin aus dem Bastelkreis, sowie Sammlerfreund Jörg Bohn steuerten weitere Ausstellungsstücke bei.

Vom späten 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts reicht das Spektrum der Exponate. Auf einige Stücke ist die Sammlerin besonders stolz. Zum Beispiel auf den seltenen Zwillingswagen der Firma Brennabor, der etwa 1900 produziert wurde. Der preußischblaue Holzkorpus ist mit Textilgewebe bespannt. In der Mitte des Bodens befindet sich eine quadratische Vertiefung. "Das ist für die Füßchen", erklärt Kornelia Heise-Ernst. Das heißt: Liegen konnten die beiden Kinder in dem Gefährt nicht, sie mussten schon sitzen können, um die Plätze einander gegenüber einnehmen zu können. Es sei früher aber sowieso nicht üblich gewesen, kleine Kinder mitzunehmen, berichtet die Wachtendonkerin. Sie hat sich nicht damit begnügt, die Transportmittel zu präsentieren, sondern liefert dazu auch noch viele Informationen über die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Zum Beispiel darüber, wie hoch die Kindersterblichkeit Anfang des 19. Jahrhunderts gewesen ist. Ein Drittel der Neugeborenen starb vor dem Erreichen des dritten Lebensjahres.

Einiges erfährt der Besucher über die Herstellerfirmen der Exponate, über Brennabor, Saxonia, Germania, Frankonia. Ernst-Albert Naether erfand in Zeitz Mitte des 19. Jahrhunderts den Kinderwagen, die Stadt in Sachsen-Anhalt entwickelte sich zur Hochburg, gab Tausenden Arbeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg machten die Sowjets hier wie überall in ihrem Einflussgebiet die Firma zu einem Volkseigenen Betrieb (VEB), zum VEB Zekiwa (Zeitzer Kinderwagenindustrie). Heise-Ernst: "In der Bundesrepublik hat Neckermann diese Kinderwagen vertrieben." Allerdings ohne Firmenlogo. 1998 wurde Zekiwa abgewickelt.

Babytransport früher und heute - das ist ein weiteres Thema. Von Schubkarren und Bollerwagen bis zu Tragetuch und Rucksack reichen die Methoden. Auch aus heutiger Sicht Kurioses fehlt in der Ausstellung nicht. Eine Polizeiverordnung aus Naumburg von 1897 verrät, dass Kinderwagen einst Nummernschilder haben mussten. Zuwiderhandlung wurde mit einer happigen Geldstrafe von neun Mark oder Gefängnis geahndet.

In einem grünen Puppenwagen von 1900 fallen ein rotes Deckchen und ein rotes Kissen mit Königskronen auf. Da taucht Kornelia Heise-Ernst in ihre eigene Familiengeschichte ein. "Das stammt von Schloss Sanssouci, wo eine Tante Zimmermädchen war. Als der Kaiser ins niederländische Exil musste, durften die Bediensteten sich was mitnehmen, und so landeten die Bezüge auf Umwegen bei mir."

Selbst taucht die 1952 geborene Organisatorin übrigens auch auf - auf einem Schwarz-Weiß-Foto als Baby in einem geschlossenen Wagen. Später kaufte ihre Mutter einen vorne offenen Wagen, in dem auch der jüngere Bruder Platz hatte und der bei der Schwester nicht auf Gegenliebe stieß. "Ich fand den Wagen hässlich."

Quelle: RP



Heinz Josef Naus Organisator und Peter Runge (l.) mit einem Porträt von Constantin von Ruys-Nieuwenbroeck, um den sich die Ausstellung dreht.FOTO: Seybert