An jedem 1. Mittwoch im Monat um 20:00 Uhr treffen sich die

  Mitglieder des Geschichtskreises in der Dorfstube.

 

                   Gäste sind herzlich willkommen.


Geschichtskreis Wankum

Alle Termine 2018

Öffnungszeiten der Dorfstube, Ausstellungen, Mittwochstreffs, Exkursionen, Sitzungen

     

MI 01.08.2018

20.00 Uhr

Monatstreffen

SO 12.08.2018

11 – 17. Uhr

Ausstellungseröffnung:

Höfegeschichte Langdorf

SO 26.08.2018

14 – 17. Uhr

Ausstellung: Höfegeschichte Langdorf

MI 05.09.2018

20.00 Uhr

Monatstreffen: Geschichte der Langdorfer Höfe (Willi Küsters)

SO 09.09.2018

14 – 17. Uhr

Ausstellung: Höfegeschichte Langdorf

SO 23.09.2018

14 – 17. Uhr

Ausstellung: Höfegeschichte Langdorf

MI 01.10.2018

20.00 Uhr

Monatstreffen

SO 07.10.2018

11 – 18. Uhr

Ausstellung: Höfegeschichte Langdorf

Erntedankfest-Vorführungen (auf dem Kirchplatz)

SO 14.10.2018

14 – 17. Uhr

Ausstellung: Höfegeschichte Langdorf

SA 27.10.2018

 

Exkursion: Kaldenkirchen

(Prof. Dr. Leo Peters)

SO 28.10.2018

14 – 17. Uhr

Ausstellung: Höfegeschichte Langdorf

SO 04.11.2018

15.00 Uhr

Mundartnachmittag

MI 07.11.2018

20.00 Uhr

Monatstreffen: 1918-Ende des 1. Weltkrieges

SO 11.11.2018

14 – 17. Uhr

Dorfstube geöffnet

FR 16.11.2018

18.00 Uhr

Gemeinschaftsabend

MI 12.12.2018

20.00 Uhr

Monatstreffen

 

19.00 Uhr

Herbergssuche

 

Hinweise:

Schulferien:

Weihnachten:  bis 05.01.2018

Ostern:                26.03. – 06.04.

Pfingsten:           21.05. – 25.05.

Sommer:             16.07. – 28.08.

 

Feiertage

Neujahr:                             Montag, 01. Jan. 2018

Karfreitag:                          30. Mär. 2018

Ostermontag:                   02. Apr. 2018

Tag der Arbeit:                 Dienstag, 01. Mai 2018

Christi Himmelfahrt        Donnerstag, 10. Mai 2018

Pfingstmontag:                21. Mai 2018

Fronleichnam:                  Donnerstag, 31. Mai 2018

Tag d. Dtsch. Einheit:     Mittwoch, 03. Okt. 2018

Allerheiligen:                     Donnerstag, 01. Nov.2018

 

Regionale Feste:

Kleinkarnevalssonntag  04.Februar 2018

Rosenmontag:                  12. Februar 2018

Aschermittwoch:             14. Februar 2018

 

Kirmessonntag:                01. Juli Landesbezirksschützenfest mit Festumzug


Treffen des Geschichtskreises Wankum: „10 Jahre Dorfstube“

 

WANKUM. Das nächste Monatstreffen des Geschichtskreises Wankum ist am Mittwoch, 2. Mai, um 20 Uhr in der Dorfstube, Martinsplatz 4 in Wankum. Das Thema des Abends lautet „10 Jahre Dorfstube“. Beim Monatstreffen im Mai steht die Dorfstube selbst im Mittelpunkt des Abends. Vor zehn Jahren wurde nach umfangreichen Umbauarbeiten die Dorfstube eröffnet. Aus Anlass dieses Jubiläums berichtet der Vorsitzende Peter Runge über die Entstehungsgeschichte, die Umbauphase und vor allem über die Zielsetzung und die Möglichkeiten, die sich dem Geschichtskreis nunmehr mit der ehemaligen Kaplanei boten um die Wankumer Geschichte nicht nur aufzuarbeiten, sondern auch darzustellen. Mit der Übernahme des Gebäudes durch den Geschichtskreis ist auch ein wichtiges, das Ortsbild Wankums prägendes Gebäude erhalten geblieben. Alle, die sich für die Geschichte Wankums, für den Erhalt des Ortbildes und die Hintergründe der Übernahme durch den Geschichtskreis interessieren, sind eingeladen.


Pressemitteilung


    am Sonntag 17. Dezember 2017 um 11. Uhr Buchpräsentation in Dorfstube

€ 19,-- excl.Porto

Druyen Hans Autor von dieses Buch                                                                                              Foto: Lucien Pijper



Hinweise:

In der Dorfstube, ehemalige Kaplanei, macht der Geschichtskreis Wankum folgende Angebote:

 

-          Dauerausstellung

In der oberen Etage beherbergt die Dorfstube ein Museum als Dauerausstellung. Es zeigt dort historische Exponate, welche die Geschichte und das Leben der Menschen in Wankum wiederspiegelt.

Öffnungszeiten: Von April bis November an jedem 2. Sonntag im Monat in der Zeit von 14 – 17 Uhr

 

-          Sonderausstellungen

Neben der Dauerausstellung bietet der Geschichtskreis In den unteren Räumen ein-  bis zweimal im Jahr eine Sonderausstellung mit unterschiedlicher Thematik an.

Während der Zeit der Sonderausstellungen gibt es folgende

Öffnungszeiten: jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 - 17 Uhr

 

-          Monatstreffen

Einmal im Monat gibt es das sogenannte „Monatstreffen“. Zu diesen Treffen bietet der Geschichtskreis jeweils ein geschichtliches Thema an. Hierzu sind stets alle interessierten Bürger eingeladen.

Termine: jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr

 

-          Führungen und Vorträge in der Dorfstube

Auf Wunsch und nach Absprache bietet der Geschichtskreis auch Führungen durch das Haus und die jeweiligen Ausstellungen an.

Für Gruppen, Vereine oder Klassentreffen bieten wir ebenfalls Führungen, Kurzvorträge oder Filmvorträge an

Termine: Nach Absprache

 

-          Historische Führung durch Wankum

Historische Führungen durch den Ort können von beliebigen Gruppen nach Absprach durchgeführt werden.

Termine: Nach Absprache

 

-          Exkursionen

In unregelmäßigen Abständen bietet der Geschichtskreis auch Exkursionen zu Orten mit historischer Bedeutung.

Termin

 

Weitere Informationen

können Sie auch unserem Schaukasten an der Dorfstube, der Tagespresse oder unserer Web-Seite entnehmen unter www.geschichtskreis-wankum.de

 

Kontakte:

Geschichtskreis Wankum e.V., Auf dem Schelberg 24 – 47669 Wachtendonk-Wankum

Tel. +49 (0)2836-85240

 


 


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Niederrhein

Wie Kinder durch die Gegend rollten

Kornelia Heise-Ernst inmitten alter Kinderwagen. Das rote Deckchen im grünen Wagen stammt aus Schloss Sanssouci.FOTO: Gerhard Seybert

Niederrhein. Kornelia Heise-Ernst aus Wachtendonk sammelt Puppen- und Stubenwagen. Die Exponate einer Ausstellung in Wankum reichen vom späten 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Viele Informationen zur Historie. Von Michael Klatt
Einige begeisterte Reaktionen hat Kornelia Heise-Ernst schon bekommen. "Ein Nachbar von mir hat auf einen Wagen gezeigt und gerufen: ,Da habe ich damals drin gelegen'", erzählt die Wachtendonkerin. Damals war der Mann längst nicht ausgewachsen, sondern passte bequem in das noch nicht mal einen Meter lange Korbgeflecht, das an einer Wand der Wankumer Dorfstube auf vier Rädern steht. Es ist eines von rund 50 großen und unzähligen kleinen Exponaten der Puppen- und Stubenwagenausstellung, die Kornelia Heise-Ernst für den Geschichtskreis Wankum organisiert hat.

Dieses Sammelgebiet erschloss sich die Wachtendonkerin vor rund einem Jahr ziemlich spontan. Im Internet war die Frau, die schon ziemlich lange Puppenhäuser und das Mobiliar dazu als Hobby hat, auf der Suche nach etwas ganz anderem, als sie das Angebot von 22 Puppenwagen entdeckte. "Als ich das sah, schwebte mir die Ausstellung schon vor." Sie ersteigerte die Wagen, die sich oft in einem ziemlich schäbigen Zustand befanden, und restaurierte sie. "12, 13 Stunden am Tag, auch samstags und sonntags", umreißt sie die Plackerei. Einige Stücke kamen seitdem hinzu. Heike Schröder, eine Freundin aus dem Bastelkreis, sowie Sammlerfreund Jörg Bohn steuerten weitere Ausstellungsstücke bei.

Vom späten 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts reicht das Spektrum der Exponate. Auf einige Stücke ist die Sammlerin besonders stolz. Zum Beispiel auf den seltenen Zwillingswagen der Firma Brennabor, der etwa 1900 produziert wurde. Der preußischblaue Holzkorpus ist mit Textilgewebe bespannt. In der Mitte des Bodens befindet sich eine quadratische Vertiefung. "Das ist für die Füßchen", erklärt Kornelia Heise-Ernst. Das heißt: Liegen konnten die beiden Kinder in dem Gefährt nicht, sie mussten schon sitzen können, um die Plätze einander gegenüber einnehmen zu können. Es sei früher aber sowieso nicht üblich gewesen, kleine Kinder mitzunehmen, berichtet die Wachtendonkerin. Sie hat sich nicht damit begnügt, die Transportmittel zu präsentieren, sondern liefert dazu auch noch viele Informationen über die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Zum Beispiel darüber, wie hoch die Kindersterblichkeit Anfang des 19. Jahrhunderts gewesen ist. Ein Drittel der Neugeborenen starb vor dem Erreichen des dritten Lebensjahres.

Einiges erfährt der Besucher über die Herstellerfirmen der Exponate, über Brennabor, Saxonia, Germania, Frankonia. Ernst-Albert Naether erfand in Zeitz Mitte des 19. Jahrhunderts den Kinderwagen, die Stadt in Sachsen-Anhalt entwickelte sich zur Hochburg, gab Tausenden Arbeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg machten die Sowjets hier wie überall in ihrem Einflussgebiet die Firma zu einem Volkseigenen Betrieb (VEB), zum VEB Zekiwa (Zeitzer Kinderwagenindustrie). Heise-Ernst: "In der Bundesrepublik hat Neckermann diese Kinderwagen vertrieben." Allerdings ohne Firmenlogo. 1998 wurde Zekiwa abgewickelt.

Babytransport früher und heute - das ist ein weiteres Thema. Von Schubkarren und Bollerwagen bis zu Tragetuch und Rucksack reichen die Methoden. Auch aus heutiger Sicht Kurioses fehlt in der Ausstellung nicht. Eine Polizeiverordnung aus Naumburg von 1897 verrät, dass Kinderwagen einst Nummernschilder haben mussten. Zuwiderhandlung wurde mit einer happigen Geldstrafe von neun Mark oder Gefängnis geahndet.

In einem grünen Puppenwagen von 1900 fallen ein rotes Deckchen und ein rotes Kissen mit Königskronen auf. Da taucht Kornelia Heise-Ernst in ihre eigene Familiengeschichte ein. "Das stammt von Schloss Sanssouci, wo eine Tante Zimmermädchen war. Als der Kaiser ins niederländische Exil musste, durften die Bediensteten sich was mitnehmen, und so landeten die Bezüge auf Umwegen bei mir."

Selbst taucht die 1952 geborene Organisatorin übrigens auch auf - auf einem Schwarz-Weiß-Foto als Baby in einem geschlossenen Wagen. Später kaufte ihre Mutter einen vorne offenen Wagen, in dem auch der jüngere Bruder Platz hatte und der bei der Schwester nicht auf Gegenliebe stieß. "Ich fand den Wagen hässlich."

Quelle: RP



Heinz Josef Naus Organisator und Peter Runge (l.) mit einem Porträt von Constantin von Ruys-Nieuwenbroeck, um den sich die Ausstellung dreht.FOTO: Seybert